Protokolle

Gründungsversammlung vom 04.09.2019

Am Mittwoch, dem 4. September 2019 versammelten sich um 19:00 Uhr in der Gaststätte „Ratskeller“ in 34414 Warburg die in der als Anlage 1 beigefügten Anwesenheitsliste mit Namen und Anschrift genannten Personen. Herr Elmar Nolte begrüßte die Anwesenden und schlug eine Tagesordnung vor, die durch Zuruf angenommen und befolgt wurde:

  1. Herr Humburg und Herr Nolte erläuterte die Ziele und Zwecke des Vereins. Wichtig sei, dass der Verein mit den zuständigen Denkmalbehörden und Denkmalfachbehörden zusammenarbeiten solle. In Warburg existiere zwar schon die Warburger Denkmalstiftung, sie sei aber ein rechtlich unselbständiger Teil der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, deshalb könne ein Verein leichter viele Mitglieder aufnehmen und sich besonders auf die Warburger Region konzentrieren. Der Heimat und Verkehrsverein habe unter anderem auch den Erhalt des Stadtbildes in seiner Satzung, jedoch gingen Geschichte und Denkmalschutz als wissenschaftliche Aufgaben weit über die Stadtbildpflege für touristische Zwecke hinaus. Der Museumsverein habe das Hauptziel, das Museum im Stern mit seinen mobilen Kulturgütern zu betreiben. In der sich anschließenden Diskussion wurden Zweck und Aufgaben des zu gründenden Vereins lebhaft diskutiert.
  2. Herr Eric Volmert wurde per Zuruf zum Wahlleiter, und Herr Reinhard Humburg wurde ebenfalls per Zuruf zum Protokollführer gewählt; beide nahmen die Wahl an.
  3. Kopien des Satzungsentwurfs wurden verteilt, vorgelesen und von Herrn Nolte und Herrn Humburg erläutert. Christian Holtgreve schlug vor, am Ende von § 10 der Satzung folgenden Absatz einzufügen: „(2) Die Mitgliederversammlung kann einen Beirat wählen.“ Ein weiterer Vorschlag betraf § 11 Absatz (2) der Satzung, der in der neuen Fassung wie folgt lauten solle: „(2) In jedem Geschäftsjahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird von einem Vorstandsmitglied gleitet.“ Zudem wurde vorgeschlagen, die Satzungzwecke am Ende von § 3 Absatz (3) der Satzung um „Beratung von Eigentümern von Denkmälern oder denkmalwürdigen Gebäuden“ zu ergänzen. Die Änderungs- und Ergänzungsvorschläge der Versammlungsteilnehmer wurden eingearbeitet. Anschließend wurde darüber abgestimmt, den Verein zu errichten und ihm die vorgeschlagene Satzung zu geben. Die Endfassung der Satzung, die wesentlicher Bestandteil dieses Protokolls ist, wurde einstimmig ohne Enthaltungen beschlossen.(Anlage 1) Einundzwanzig der Erschienenen erklärten, dem neu errichteten Verein als Gründungsmitglieder anzugehören (Anlage 2).
  4. Zur Wahl für den Vorstand stellten sich Prof. Dr. Ralf Miggelbrink, RA. Reinhard Humburg und Dipl.-Ing. Elmar Nolte. Die Abstimmung erfolgte einzeln durch Handzeichen. Gewählt wurden
    1. als Vorsitzender: Herr Prof. Dr. Miggelbrink, geboren am 24. Februar 1959 in Dingden, einstimmig ohne Enthaltungen,
    2. als Stellvertreter: Herr Reinhard Humburg, geboren am 4. Juli 1956 in Warburg, einstimmig ohne Enthaltungen,
    3. als Kassierer: Herr Elmar Nolte, geboren am 28. Mai 1957 in Warburg, einstimmig ohne Enthaltungen.
  5. Die Gewählten erklärten, dass sie die Wahl annehmen.
  6. Der Vorstand wurde einstimmig beauftragt, alles Nötige für die Eintragung ins Vereinsregister und die Erlangung der Gemeinnützigkeit zu erledigen.
  7. Herr Nolte schlug vor, den jährlichen Mitgliedsbeitrag mit 36,00 € festzusetzen. Herr Holtgreve schlug einen niedrigeren Betrag vor. Herr Prof. Dr. Bewermeyer schlug 20,00 € pro Jahr vor. Herr Humburg ergänzte hierzu, daß der Vorstand auf Antrag auch nur die Hälfte des Beitrages erheben kann. Die Anwesenden stimmen sodann durch Handzeichen über folgenden Beschlussvorschlag ab: Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt € 20,00. Auf Antrag zahlen Mitglieder die Hälfte. Dieses wurde einstimmig ohne Enthaltungen angenommen.

Die Gründungsversammlung wurde um 22:10 Uhr geschlossen. Protokoll führte Reinhard Humburg.

1. Vorstandssitzung vom 31.10.2019

Es fanden sich ab 19.30 Uhr Uhr in der Warburger Gaststätte der Vorstand sowie 10 weitere Beiräte und Gäste gem. anliegender Liste zusammen. Da Ralf Miggelbrink sich auf Grund eines ungewöhnlich hohen Verkehrsaufkommens auf der Fahrt von Essen nach Warburg verspätete, übernahm Anke Miggelbrink die Begrüßung. Elmar Nolte stellte die in der Einladung vorgeschlagene Tagesordnung vor und berichtete über die letzten Aktivitäten.

  1. Die Gemeinnützigkeit des Vereins ist inzwischen durch das Amtsgericht bestätigt. Daraus folgt, dass Spenden abzugsfähig quittiert werden können. Ausgenommen davon sind die regelmäßigen Mitgliedsbeiträge. Daher ist es sinnvoll, die Mitgliedsbeiträge klein zu halten und stattdessen zu spenden. Alle Mitglieder können/sollten ab jetzt für Spenden werben. o Das Vereinskonto bei der Stadtsparkasse ist eröffnet. Die Kontonummer wird mit dem Protokoll mitgeteiltt: Sparkasse Warburg (IBAN DE47 4725 1550 0025 0353 38). Der Verein hat zurzeit 29 Mitglieder, es sind weitere Interessenten bekannt. Der Vorstand wird mit dem Protokoll das Aufnahmeformular herumschicken. – Frau und Herr Wild stellen sich vor. Anake Miggelbrink beantragt die Mitgliedschaft und wird einstimmig aufgenommen, ebenso daraufhin Herr Himstedt. Es wird Einigkeit darüber herbeigeführt, dass es für die Mitgliedschaft keine besonderen Einschränkungen geben soll. Elmar verweist darauf, dass der Verein parteiübergreifend arbeitet. Die Formalia zur Aufnahme in das Vereinsregister beim Amtsgericht sind auf den Weg gebracht.
  2. Elmar Nolte hat die „Topographie Warburg 2015“ gesichtet. Von den darin aufge-zeigten ca. 500 „denkmalwürdigen“ Objekten umfasst zurzeit die offizielle Liste der „denkmalgeschützten“ Objekte der Stadt Warburg nur ca. 400 Objekte. Daraus hat Elmar Nolte eine „Vorschlagsliste“ zur Übergabe an die Stadt erstellt. Auf Nachfrage von Konstantin v. Wrede teilte Elmar Nolte mit, daß die Liste keine „Denkmalbereiche“ enthalte. Nach einem ausführlichen Austausch über Begriff und Zweck von Denkmalbereichen und einer kurzen Aussprache über das Selbstverständnis des Vereins, nämlich der unteren Denkmalschutzbehörde zuarbeiten zu wollen, ergeht der einstimmige Beschluss:
    „Wir regen an, alle Denkmäler aus der „Topographie 2015“ unter Schutz zu stellen und die Denkmalliste entsprechend zu erweitern. „
    Winfried Brösch regt dazu an, sowohl über diese Aktion als auch inhaltlich (z.B. über konkrete neue Objekte) die Öffentlichkeit zu informieren.
  3. Bei Wikipedia ist von Elmar Nolte schon vor Jahren eine Denkmalliste angelegt worden, in der bereits von ihm und anderen zu konkreten Objekten Artikel veröffentlicht sind. Er regt dazu an sowohl die Liste zu erweitern als auch weitere Artikel zu verfas-sen. Die Anwesenden stimmen mit ihm darin überein, dass eine solche Tätigkeit dem Bildungs- und Aufklärungsauftrag entspricht, den sich der Verein gegeben hat. Ralf Miggelbrink sagt zu, die Beiräte schriftlich aufzufordern sich an der Erweiterung die-ser Publikationen entweder selbst zu beteiligen oder dafür geeignete Experten anzu-sprechen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste der Baudenkmäler%C3%A4ler in Warburg
  4. Skeptischer wird die Anregung von Christian Holtgreve gesehen, einen Denkmalpfad durch Warburg mithilfe einer App einzurichten. Dies ist technisch durchaus schwierig. Benedikt Beltz verweist auf ein Negativbeispiel in Brügge (NL). Winfried Brösch plädiert deshalb für ein analoges Leitsystem mit Infotafeln. Die nötige Finanzierung wäre denkbar in Kooperation mit der Warburger Denkmalstiftung.
  5. Ralf Miggelbrink schlägt vor den Antrag auf politische Vertretung im Denkmalausschuss der Stadt Warburg um ein Jahr zu verschieben, um sich nicht zu viele Aufgaben gleichzeitig aufzubürden. Der Zeitpunkt nach den kommenden Kommunalwahlen (13.9.2020) erscheint als günstig, weil dann neue Ausschüsse gebildet werden müssen. Wer Kontakte zum Rat oder den Parteien hat, kann trotzdem schon Vorarbeit leisten.
  6. Die Idee zu einer Vortragsreihe zur Stadtgeschichte/zum Denkmalschutz als ein Vor-haben des Vereins findet allgemeine Zustimmung. Ziel soll es sein, den Verein in der Stadt bekannt zu machen. Historische Themen sollen Vorrang haben, weil sie womög-lich publikumswirksamer sind. Denkmalschutzrechtliche Themen könnten zu einem späteren Zeitpunkt relevant werden. Johannes Weiss schlägt vor bei der Auswahl der Referenten auf deren Professionalität zu achten und sich Menschen mit wissenschaftlicher Expertise zu verpflichten. An alle Mitglieder wurde appelliert, Themen und entsprechende Referentenvorschläge an den Vorstand weiterzugeben. Mögliche Themenkreise, die schon genannt werden: „Hausforschung“ (Fred Kaspar), Burgenforschung (Dr. Gerd U. Großmann), „Stadtgeschichte“ „Kunstgeschichte“, „Hexen (mit Überlegung eine Rehabilitierung lokaler Hexen zu befördern)“, „Internationale Bedeutung Eisenhoits“. Weitere mögliche Referenten: Dr. Huyer, (Leiter Denkmalinventariasion des LWL), Dr. Heuther (Gebietsreferent des LWL). Angemessener Veranstaltungsort: Beyer-Saal im Museum Stern. Zeitraum: zweimal im Jahr mit Beginn im Januar 2020. Konstantin v. Wrede bringt den „Tag des offenen Denkmals“ (13.9.2020) als weiteres Datum ins Gespräch. Dessen Attraktivität und möglicherweise auch dessen Strukturen könnten das Interesse an unserem Vortrag befördern und uns als Verein organisatorisch entlasten. Da sich in Warburg nur wenige ‚Denkmäler‘/Denkmalsbesitzer am „Tag des offenen Denkmals“ beteiligen, sollte der Vorstand Bekannte oder Mitglieder mit Besitz von Denkmälern zur Beteiligung anregen. Vielleicht könnten thematische Bezüge zwischen Vortrag und z.B. offenem Privathaus (von 1900, Fam. Wild) hergestellt werden.
  7. Elmar Nolte teilte mir, daß mit Frau Felle eine neue Mitarbeiterin für den Bereich der unteren Denkmalschutzbehörde Warburg verantwortlich ist.
  8. Alle sind aufgefordert für den Verein zu werben. Eine Website wird von allen für unabdingbar gehalten. Elmar Nolte hat dafür schon erste Vorbereitungen getroffen.
  9. Winfried Brösch erklärt sich bereit die Pressearbeit des Vereins zu übernehmen. Die Anwesenden nehmen sein Angebot einstimmig und mit Dank an.
  10. Dr. Johannes Weiss bietet seine Mitarbeit als Beirat an. Auch dieses wird dankbar begrüßt.

Die Sitzung wurde um 21:30 Uhr geschlossen. Protokoll führte Anke Miggelbrink

2. Vorstandsitzung vom 01. 12. 2019

Die Sitzung fand um 17:00 Uhr im Hause Miggelbrink, Pappelweg, Warburg, statt. Teilnehmer waren die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes Ralf Miggelbrink, Reinhard Humburg und Elmar Nolte sowie (zeitweilig) Anke Miggelbrink.

  1. Das Protokoll der Vorstandssitzung (mit Beiräten und Gästen) vom 31. 10. 2019 wird verlesen und einstimmig genehmigt. Dank geht an Anke Miggelbrink für die Führung des Protokolls. Zum Protokollführer dieser Sitzung wird Reinhard Humburg bestimmt.
  2. Der Vorstand beschließt einstimmig, folgende Personen als Mitglieder in den Verein aufzunehmen: Dr. Stephan H. Nolte, Marburg, Dr. Anna Schober, Münster, Diether Wegener, Augustdorf, Claudia Schwarze-Nolte, Erfurt, Eva Dubischar, Ravensburg, Viola Wasmuth, Wien, Holger Viereck, Stuttgart, Christoph Humburg, Solingen, Helge Himstedt, Warburg, Ivonne Wild, Warburg, Laura Held, Königswinter. Entsprechende Aufnahmeanträge liegen dem Kassierer vor.
  3. In Durchführung eines Beschlusses der Vorstandssitzung vom 31. 10. 2019 unterschreibt der Vorstand ein Schreiben an Bürgermeister Stickeln, in dem die Stadt Warburg gebeten wird, sämtliche in der Denkmaltophographie genannten Objekte in die Denkmalliste einzutragen.
  4. Der Vorsitzende berichtet, daß der Verein der Freunde Warburgs an ihn herangetreten sei. Dieser Verein hat eine ähnliche Zielsetzung wie der Warburger Denkmalverein ist aber bereits seit vielen Jahren nicht mehr aktiv. Bei einer Auflösung des Vereins der Freunde Warburgs möchte dessen Vorstand das verbleibende Vereinsvermögen an den Warburger Denkmalverein übertragen. Der Vorstand beabsichtigt, das weitere Vorgehen mit dem Verein der Freunde Warburgs zu besprechen.
  5. Elmar Nolte berichtet über den Teilabriß des denkmalgeschützten Schafsstalls im Klostergut Wormeln. Hierzu sollen weitere Informationen eingeholt werden.
  6. Ralf Miggelbrink berichtet über den Zustand der Grabstätten der Nonnen unter dem Altarraum der Kirche in Wormeln. Auch hierzu sollen weitere Informationen eingeholt werden.
  7. Problematisch gesehen wird die Standortveränderung einiger historischer Grabmäler auf dem Burgfriedhof. Die Grabmäler wurden neben der Burgkapelle deponiert. Hier soll überprüft werden, welche Grabsteine evtl. bereits unter Denkmalschutz stehen und welche geschützt werden sollten.
  8. Einem entsprechenden Beschluß der letzten (erweiterten) Vorstandssitzung folgend werden Vorschläge für eine Vortragsreihe zu denkmalpflegerischen Themen gemacht. Dazu sollen u.a. Dr. Fred Kaspar (Hausforschung), Dieter Wegener (Denkmalstiftung), Dr. Johannes Wasmuth (Denkmalrecht), Dr. Kiesling (Denkmaltophographie Warburg), Dr. Großmann (Haus- und Burgenforscher) und Herr Schwarz (ehemals Denkmalamt Stadt Warburg) angesprochen werden. Reinhard Humburg wird mit Herrn Dr. Knoblauch-Flach über eine Kooperation mit der VHS sprechen.
  9. Für den nächsten Tag des offenen Denkmals wird angeregt, durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit den Teilnehmerkreis und die Besucherzahlen zu vergrößern.
  10. Als weitere Themen für die zukünftige Arbeit werden die Zusammenarbeit mit der Warburger Denkmalstiftung, eine Website (mit Dank an Stefan Nolte), ein Flyer (erster Entwurf von Christian Holtgreve), die Veröffentlichung der Warburger Denkmalliste im Internet und die Einrichtung von Denkmalbereichen genannt.

Die Sitzung wurde gegen 19:00 Uhr beendet, Protokoll führte Reinhard Humburg.

3. Vorstandssitzung vom 20. Juni 2020

Die Sitzung fand ab 16:00 Uhr im Garten des Hauses Miggelbrink, Pappelweg 13, statt. Teilnehmer waren Ralf Miggelbrink, Vorsitzender; Reinhard Humburg, Stellvertretender Vorsitzender; Elmar Nolte, Kassierer

  1. Das Protokoll der Vorstandssitzung vom 1. Dezember 2020 wird verlesen und einstimmig genehmigt. Zum Protokollführer dieser Sitzung wird Reinhard Humburg bestimmt.
  2. Die Denkmalwürdigkeit des St.-Josephs-Hauses wird diskutiert. Der Vorstand hatte den Pressebericht des Westfalenblattes vom 6.3.2020 zur Kenntnis genommen, nach dem eine von der Stadt Warburg beantragte Eintragung des 1908 erbauten St.-Josephs-Hauses, Bernhardistraße 19, von der Denkmalfachbehörde des LWL abgelehnt wurde. Noch in der Denkmaltopographie von 2015 (S. 194) hatte der LWL das Gebäude mit Hinweis auf seine Geschichte als ehemaliges Schwesternhaus mit Kinder- und Hauswirtschaftsschule und seinen den mittleren Bereich der Straße prägenden „hoch aufragenden Baukörper und den drei Giebelflächen“ trotz seiner damals bereits erfolgten und beschriebenen Veränderungen im Erdgeschoss- und Dachbereich als „denkmalwürdig“ eingestuft. Danach hat es keine baulichen Veränderungen mehr gegeben. Der Vorstand wird die Angelegenheit mit Dr. Huyer (Abteilungsleiter Inventarisation des LWL) besprechen und nach den Gründen für die erfolgte Änderung der Einschätzung fragen.
  3. Am 13. September dieses Jahres findet wieder der Tag des offenen Denkmals stattfinden. Wegen der Coronapandemie sind viele Veranstaltungen nur digital geplant. Deshalb wären Aktionen, die ausschließlich im Freien stattfinden, besonders geeignet, da sie bei entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen voraussichtlich auch persönlich möglich sein werden. Als Beitrag des Vereins wird eine Führung über den Burgfriedhof und den jüdischen Friedhof einschl. Burgkapelle mit romanischer Krypta und Begehung einiger Grabstätten von für Warburg bedeutsamen Familien anvisiert.
  4. Der Vorsitzende berichtet, daß er im Kontakt mit dem Verein der Freunde Warburgs wegen Übernahme des dort verbliebenen Vermögens steht und diese Angelegenheit weiter verfolgen wird.
  5. Reinhard Humburg berichtet, daß er mit Herrn Dr. Knoblauch-Flach eine gemeinsame Vortragsreihe des Denkmalvereins und der VHS besprochen habe. Dr. Knoblauch-Flach habe dieser Idee sehr positiv gegenübergestanden. Elmar Nolte schlägt vor, in Zusammenarbeit mit der VHS eine Vortragsveranstaltung mit Prof. G. Ulrich Großmann durchzuführen. Als Termin kommt der 6. oder 9. Oktober d.J. in Betracht.
  6. Die geplante Novelle zum DschG NRW wird diskutiert. Die einzelnen Änderungen sollen analysiert und gegebenenfalls eine Stellungnahme vorbereitet werden.
  7. Der Vorstand ist sich einig, daß eine enge Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalschutzbehörde und der Denkmalfachbehörde angestrebt werden soll. Zunächst soll die Stadt Warburg als Untere Denkmalschutzbehörde gebeten werde, die Denkmalliste öffentlich ins Netz zu stellen. Dies sei in der Denkmallistenverordnung auch so vorgesehen. Reinhard Humburg wird ein entsprechendes Schreiben vorbereiten.
  8. Elmar Nolte weist daraufhin, dass die Darstellung der Warburger Vereine auf der städtischen Website insbesondere hinsichtlich der Kategorisierung unbefriedigend ist und die Findung des Denkmalvereins erschwert. Er bot an, hier nach der Wahl der Stadt Verbesserungsvorschläge zu machen.
  9. Elmar Nolte berichtet, daß die Zahl der Mitglieder bei 35 Personen liegt. Der Kontostand beträgt 570 €.
  10. Als Mitgliederversammlung des Vereins für das Jahr 2020 ist der 13. September 2020 vorgesehen. Dieser Termin erscheint dem Vorstand sinnvoll, da dies gleichzeitig auch der Tag des offenen Denkmals (und Wahltag in NRW) ist.
  11. Die Sitzung wurde ca. 18:00 Uhr beendet. Protokoll führte Reinhard Humburg.